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Über mich

Ich bin Nic und lebe mit meinem Sohn Max in Frankfurt am Main und möchte euch gerne zeigen, wie ich mein veganes Leben in dieser tollen Stadt gestalte.

Noch vor ein paar Jahren machte ich mir wenig Gedanken um meine Ernährung, Lebensweise und Gesundheit. Ich aß regelmäßig Fastfood, bewegte mich nur sehr spärlich und hatte Übergewicht. Zwar plagte mich oft mein schlechtes Gewissen und ich nahm mir immer wieder vor, etwas an meiner Lebensweise zu ändern, aber so richtig schaffte ich es doch nicht, da ich einfach zu bequem war und der Gedanke, dass es mir aufgrund meiner Lebensweise einmal nicht mehr gut gehen könnte, war weit weg. Bis meine Mutter vor ein paar Jahren an Krebs erkrankte und ich plötzlich im sehr nahen Umfeld mit einer schweren Krankheit konfrontiert wurde. Da fingen die Rädchen in meinem Kopf an zu rattern. Daraufhin fing ich an, mich regelmäßig zu bewegen und aß immer weniger Fleisch. Bereits nach kurzer Zeit verzichtete ich komplett auf Fleisch, da ich es nicht vermisste. Kuhmilch konsumierte ich schon länger nicht mehr, weil ich die Laktose ohnehin nicht vertrug. Ich aß zwar noch Eier und Ziegenkäse, aber auch dies ließ ich mit der Zeit sein. Ich weiss, dass ich auch jetzt noch nicht am Ziel meiner Reise angekommen bin und es noch viel für mich zu tun gibt, aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Mittlerweile habe ich 13 kg abgenommen und fühle mich pudelwohl. Ich finde es nur sehr schade, dass es fast 40 Jahre gedauert hat, bis ich aufwachte und meinem Körper nun endlich das gebe was er braucht. Mittlerweile esse ich überwiegend roh und gönne mir nur ab und zu ein Cheatmeal welches gekocht ist. Ich merke regelrecht, wie mein Körper unter der Rohkost auflebt und er sich mit Leben füllt, anstatt mit totgekochter Nahrung.
Meine Migräne ist nicht mehr vorhanden, meine Verdauungsprobleme sind verschwunden und ich bin insgesamt viel ausgeglichener und fröhlicher. Ja es stimmt, vegane Rohkost macht glücklich. Man weiss einfach, dass man seinem Körper etwas Gutes tut, mit einem tollen Salat oder frischen Früchten. Ich werde oft gefragt, was ich denn jetzt eigentlich noch essen kann oder ob ich nicht denke dass ich etwas extrem bin oder ob ich denn keine gesundheitlichen Probleme hätte bei der ganzen Rohkost.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall, mir geht es prächtig. Ich war seit Jahren nicht mehr krank und während alle anderen bei der Grippewelle letztes Jahr im Bett lagen, bin ich weiter walken und ins Gym gegangen und habe in eine Möhre oder einen Apfel gebissen und gelächelt.
Ich muss auch auf nichts verzichten, da die Welt der Rohkost so vielseitig und spannend ist. Ich habe so viele tolle Rezepte gelernt und ich kann so viel schlemmen, dass ich auch leider heute noch oft viel zu viel esse, weil alles so gut schmeckt und nicht mit Glutamat, Konservierungsstoffen und E-Nummern zugeballert ist.
Die ethischen Aspekte der veganen Lebensweise möchte ich auch nicht außen vor lassen. Niemand der sich mit der Fleischgewinnung beschäftigt hat, möchte die schlechten Haltungsbedingungen der Nutztiere und die Ausbeutung unsere Erde mit verantworten. Ich finde mittlerweile, dass eine nicht vegane Lebensweise einfach nicht mehr zeitgemäß ist und das jeder Einzelne Verantwortung für sein Tun übernehmen muss. Wir können nicht weiter so schlecht mit den Ressourcen unserer Welt umgehen, denn wir haben nur diese eine. Und es macht mich glücklich, dass ich mit meiner Lebensweise dazu beitragen kann diese ein kleines bisschen besser zu machen.
Ich möchte euch mein veganes Frankfurt zeigen.
Also, lasst uns anfangen...

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